St. Urban

Schon die Anfahrt zu diesem imposanten Gebäude, an diesem strahlenden Sommertag, war beeindruckend. Der Empfang von Heinz und Gertrud Aeschlimann sehr herzlich, der kurze Apéro fast schon notwendig um die Flüssigkeitszufuhr an diesem wettermässig heissen Abend zu sichern. In zwei Gruppen aufgeteilt startete die Führung und schon im ersten Raum dieser ehemaligen Klinik für psychisch kranke Menschen wagte keiner mehr einen Mucks zu machen. Alle lauschten gespannt den Ausführungen unserer beiden „Dozenten“, die mit einer geradezu fühlbaren Leidenschaft dieses Projekt der Künste von den Wehen bis zur Geburt begleiteten. Mit unzähligen, spannenden Informationen, Erklärungen und Erläuterungen wandelten die beiden Gruppen durch diese mit völkerverbindenden Künsten versehenen Räumlichkeiten. Bei einigen Kunstwerken hätte man gerne noch etwas mehr Zeit zum Verweilen gehabt – besonders angetan hat es aber vermutlich allen das ehemalige Badezimmer dieser einstigen Klinik; da wurden unsere staunenden, bewundernden „aaah’s“ und „oooh’s“ über die Gänge getragen und so manch einer kam mit einem grossen Schmunzeln aus diesem Raum. So durften wir auch noch in den unteren Katakomben die sonst nicht zugänglichen Räumlichkeiten, in denen die Kunstwerke entstehen, betreten und mit Spannung den dazugehörenden Ausführungen lauschen.

 

Durch den mit Kunstwerken bespickten Park ging es anschliessend Richtung Pavillon, wo uns ein kulinarisches Kunstwerk in Form eines Apéro riche erwartete. Bis in die späten Abendstunden wurde draussen und drinnen über diese einmaligen Eindrücke diskutiert. Bleibt an dieser Stelle nur ein grosses „Dankeschön“ an Heinz und Gertrud Aeschlimann: Toll zu wissen, dass es Menschen gibt, die durch eigene Initiative so wertvolle, weltverbindende Projekte in’s Leben rufen und diese Verbindungen am Leben halten und pflegen.

 

 

 

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