Naturmuseum – ein besonderes Kabinett

 

Die Direktorin, Frau Britta Allgöwer, empfing uns in der Empfangshalle des Museums. Das Naturmuseum gehört dem Kanton Luzern und ist somit anders organisiert als der Gletschergarten, der eine Stiftung ist. Der Grundstein für das heutige Naturmuseum wurde im 17. Jahrhundert durch Karl Nikolaus Lang (1670 – 1741) mit seinem Naturalienkabinett gelegt. Es wurde damals Museum Lucernense Langianum genannt. Seit 1978 befindet es sich nun im ehemaligen Waisenhaus am Kasernenplatz.

 

Als erstes erzählt uns Frau Allgöwer über die kommende Ausstellung „Wild auf Wald“, die eine Entdeckungsreise über Pflanzen, Tiere und Nutzung sein soll. Bereits bei den ersten Ausführungen von Frau Allgöwer wurde uns bewusst, dass die Natur mit einer ganz anderen Zeitachse rechnet und lebt als der Mensch dies tut.

 

Das Museum lädt zu einer Entdeckungsreise ein. Es brilliert nicht mit den elektronischen Techniken anderer Museen sondern mit Beispielen, Exemplaren und sehr verständlichen Darstellungen zur Entstehung und dem Aufbau unseres Alpen- und Lebensraumes (verschiedene Gesteine, tektonische Entstehung und Aufbau der Zentralschweiz, Funde, usw.).

 

Unter dem Dach zeigte Frau Allgöwer weitere Exponate die für verschiedene Ausstellungen vorbereitet werden; seltene Exemplare, einheimische Tierpräparate, Sammlungen, Kuriositäten und das ‚Archiv’.

 

Zu den vielen Eindrücken des Museums kamen danach noch die „leiblichen Eindrücke“ durch die kostgeberei.ch dazu: Simon Kraft verwöhnte uns mit verschiedenen Gaumenfreuden.

 

 

 

 

 

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