Weihnachten in der Jesuitenkirche

Kurz vor 18 Uhr traf sich ein kleines Kiwanis-Trüppchen in der wunderschönen Jesuitenkirche. Erst waren es vier, dann sechs, nach einigen weiteren Minuten knappe zehn Kiwaner mit Begleiterinnen. Im Kirchenschiff war es ruhig, das Murmeln des kleinen Kiwanis-Clübchens war das einzige Geräusch, das die fast schon meditative Stimmung unterbrach. Viertel nach sechs Uhr – unser Trüppchen wollte sich einfach nicht vergrössern. Erste Fragezeichen zeigten sich in den Gesichtern – hatten wir uns in der Location geirrt? Nein – es war nur der Kern, der (gemäss Präsidium später schalkhaft richtig gestellt) nicht lesen konnte. Treffpunkt war eigentlich die Sakristei. Dort wartete dann auch der grosse Trupp der Gäste auf die „verlorenen Schäfchen“. Mit einiger Verzögerung und, wie immer, nach herzlicher Begrüssung (was sein muss, muss sein) konnte dann das wunderbare Konzert des Jugendchors der Kantorei Luzern beginnen. Immer wieder erstaunlich festzustellen, wo man überall Gänsehaut bekommen kann: Die Stimmen dieser jungen Sängerinnen vermochten einem schon mit den ersten Klängen in ihren Bann zu ziehen. Unter dem wachsamen Auge des Künstlerischen Leiters Herr Eberhard Rex zeigte uns dieser Chor, was man mit (s)einer Stimme alles machen kann. Grosses Kompliment an diese Sängerinnen, in deren Genuss wir später noch einmal kommen sollten.

 

Nach dem Lauschen folgte das Sehen und Staunen in der Schatzkammer der Sakristei die eigens für uns geöffnet wurde. Relikte, Glanz und Funkeln – alles konnte aus nächster Nähe bestaunt werden.

 

Durch die kalte Nacht ging es dann in’s warme Hotel Wilden Mann, wo uns ein von Arno Affolter veredelter Apéro erwartete. Das anschliessende, fünfgängige Weihnachtsmenu liess keine Gaumenwüsche offen; nicht nur Küche und Service gaben alles – auch die Sängerinnen der Kantorei beehrten uns noch einmal. Diesmal mit Verstärkung ihrer männlichen Stimmen. Sie entführten uns musikalisch nach Übersee und spätestens nach dieser zwischenmalzeitlichen Darbietung war die Vorweihnachtsstimmung bis in die letzte Zelle vorgedrungen. Mit einer Standing Ovation wurden die Sängerinnen und  Sänger in die Nacht entlassen und auch die Kiwanis-Freunde und ihre Begleiterinnen verliessen den Wilden Mann irgendwann zu später Stunde. Einmal mehr ein wunderbarer Anlass – den Organisatorinnen und Organisatoren sei an dieser Stelle ein grosses Dankeschön für diesen schönen Abend ausgesprochen. Wir freuen uns schon jetzt auf die Kiwanis-Weihnachten 2018.

 

 

 

 

 

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