Das elektronische Patientendossier EPD kommt.

Was bedeutet das für uns?

 

Zufall oder nicht;  am Morgen desselben Tages erschien ein ausführliches Interview mit Herrn Adrian Schmid, Leiter eHealth Suisse in der Luzerner Zeitung.  Am Abend dann konnten wir Herrn Schmid bereits als Referenten an unserem Meeting begrüssen.

 

Das Interesse an einer Information über die geplante Einführung des EPD für das Jahr 2020 war bei unseren Clubmitgliedern und einigen Damen durchaus vorhanden.

2008 wurde die Kompetenz- und Koordinationsstelle eHealth Suisse durch Bund und Kantone gegründet und finanziert. Sie hat den Auftrag, die digitale Vernetzung im Gesundheitswesen, und damit die Einführung des EPD voranzutreiben.

 

Der Referent ging natürlich vor allem auf die Vorteile für die Akteure im Gesundheitswesen und die Patienten ein. Alle Dossiers sind unter «einem Dach». Der Patient kann den angeschlossenen Ärzten, Spitälern, Apotheken, Spitexdiensten etc. die Einsicht in das Dossier ganz, teilweise oder gar nicht erlauben. Die Organisation des EPD geschieht nicht zentral sondern über regionale Strukturen welche zertifiziert werden müssen.  Gespeichert werden die Daten auf den Servern der Post und der Swisscom. Für den Patienten wird die Registrierung im EPD kostenlos sein. Man bezahlt dann wohl einfach mit seinen Daten anstatt mit Geld.....

 

In der anschliessenden angeregten Diskussion beantwortete der Referent Fragen aus unserer Runde.

Die geistige Arbeit und das leibliche Wohl wurden an diesem Abend durch ein wunderbares «Menu alla ticinese» in der Balance gehalten.

 

(Daniel Meyer)

 

 

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