Gletschergarten Luzern

 

18:30 treffen alle Kiwanis-Freunde pünktlich vor dem Löwendenkmal ein, dem touristischen Must in Luzern. Zum schlafenden Löwen erzählte Dr. Andreas Burri denn auch zuerst ein paar spannende Details, bevor es anschliessend mit Bauführer Curzio Tonella tief in den Gletschergarten-Stollen ging.

Übrigens, das Löwendenkmal gehört der Stadt und der Gletschergarten der Stiftung Gletscher Garten Luzern. Das Löwendenkmal hat also nichts mit dem Gletschergarten zu tun. 20 Millionen Franken investiert hingegen die Stiftung Gletscher Garten Luzern in die Neugestaltung des Museums.

 

20 Millionen beträgt auch das Alter der Sedimentablagerung eines Flussdelta, worauf wir heute beim Gletschergarten stehen. Die Alpenfaltung hob die Sedimentschicht auf 50-60° von Norden nach Süden an.

Wie eine neuere Bachelorarbeit zeigt, geht die Zeitreise im Gletschergarten aber noch viel weiter in die Vergangenheit zurück als bisher angenommen: Es wurden 300 Millionen Jahre alte und sogar 1 Milliarde Jahre alte Zirkonkristalle gefunden! Eine ideale Grundlage, um den künftigen Besuchern der Gletschergarten-Kaverne ein eindrückliches Erlebnis zu bieten.

Diese ist derzeit im Bau: Die Gasser Felstechnik AG mit Bauleiter Curzio Tonella versucht, alle kreativen Ideen der Projektleiter ad hoc umzusetzen, was von der für den Bergbau spezialisierten Firma extreme Flexibilität verlangt. Aber nur so gelingt es, die beim Vortrieb laufend entdeckten Sedimentablagerungen später ideal für die Besucher in Szene zu setzen. Und eine Besonderheit des künftigen Gletschergarten-Museums sei hier schon verraten: Der Besucher darf sich sogar vor einem Höhlensee überraschen lassen!

 

 

 

 

(Daniele Misticoni)

 

 

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