Ein spannender Exkurs ins Reich der Implantate

 

Ein spannender Exkurs ins Reich der Implantate

 

Schon nach wenigen Minuten zog der Zahnmediziner Beat R. Kurt alle in seinen Bann: Aufgrund der guten Dokumentation und der ansprechenden Präsentation interessierte sich die Kiwanis-Versammlung für die Zahnimplantation. Für ihre modernsten Techniken und medizinischen Möglichkeiten.  Ein interessanter Abend, der später endete, als wohl manche dachten.

Kurt zeigte uns, was heute Implantat-technisch möglich ist. Was früher aus heutiger Sicht falsch gemacht wurde und was die Medizin in den vergangenen Jahrzehnten dazugelernt hat. Spannend war es auch zu erfahren, dass Universitätskliniken wesentlich konservativer mit neuen Technologien umgehen, um so ihre Erfolgsquoten hoch zu halten. 

 

Karies, dass früher den Zahnausfall bewirkte, ist bei den jüngeren Generationen durch richtige Zahnpflege praktisch inexistent. Paradontitis, Unfälle und genetisch bedingt fehlende Zähne sind heute meiste der Auslöser für ein Zahnimplantat. Die Frage, was die Voraussetzungen sind und wieviel Knochen überhaupt vorhanden sein muss, brachte Kurt gleich zum nächsten Thema seines Referats, zum Knochenaufbau. Eine Prozedur, die bis zu einem halben Jahr dauern kann. 

 

Nicht ohne Stolz erklärte Kurt, welche Technologie in seinem medizinischen Equipment steckt. Vom modernsten 3D-Scanner zu 3D-Drucker, die im Bereich 7.5 Hundertstel arbeiten!

Völlig legitim war auch die Werbung für die Schweizer Zahnmedizin. In Ländern wie etwa Ungarn hat es zwar auch exzellente Zahnmediziner, die den Schweizer Zahnärzten in nichts nachstehen, aber eben auch viele wesentlich weniger gute. Kurt fragte rhetorisch in die Runde: «Wie stelle ich bei einer Pauschalreise mit Zahnbehandlung sicher, dass ich einen guten Arzt bekomme?»  

 

Der Vortrag war für Fachleute wie auch für Nichtmediziner sehr interessant. Im Anschluss entstand ein angeregter Informationsaustausch zwischen Orthopäden und Zahnmediziner.

Dass bestimmte Schmerzmittel wie Ponstan und Ibrufen die Knochenneubildung stark verzögern, ist in der Zahnmedizin noch nicht angekommen oder nicht so relevant wie in der Orthopädie. Die Mediziner im Club und Beat Kurt werden das Thema bestimmt weiterverfolgen …Vielleicht hat ja dieser Kiwanis-Abend tatsächlich einen Stein zur weiteren Verbesserung in der Zahnmedizin gelegt!

 

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